Note: This has some overlap with TUNES definitions
http://tunes.org/~water/spec/node4.html
and some of the definitions over there are missing here.
Datenstruktur
- Alphabet
- nichtleere Menge v. Zeichen
- Entity
- (konkrete) identifizierbare Zeichenfolge
- Property
- geordnetes Paar (Name, Wert);
Name und Wert sind jeweils Entities
- Metadaten
- Menge von Tripeln (E, N, W) mit
- E
- Entity zu dem eine Property assoziiert wird
- N
- Name der Property
- W
- Wert der Property
- Dokument
-
Paar mit
- E
- Entity
- Teilmenge der Teilmenge der Metadaten mit
gleichem Entity E (Metadatum bezieht sich auf E).
Anmerkung: Dokumente können auch die Beschreibung zur Komposition
von Zieldokumenten aus einer Menge von Subdokumenten enthalten. Das
Zieldokument wird gewöhnlich ebenfalls einfach Dokument genannt.
Dies und der Gebrauch des Wortes "Dokument" für das unter einem
bestimmten Namen zu einem bestimmten Zeitpunkt gespeicherte Dokument
führt immer wieder zu Verwirrungen.
- Nachricht
-
Dokument und Metadatum "Zeitpunkt des Absendens".
- Initiator
- Absender einer Nachricht.
- Urkunde
- Paar (Nachricht, Initiator), fälschungssicher gespeichert.
- Quitienting
- http://cliki.tunes.org/Quotienting
Dynamische Beschreibung
- Transformation
- Funktionale Abbildung Entity -> Entity.
- Name
- Entity, Element eines Namensraumes der durch eine Sprache
definiert ist (gehorcht arbiträrer Einschränkung)
- benennen
- bilden eines Paares (Name, Entity).
typischer Zweck: Einordnen (Ordnung auf Namen ist leicher
definierbar).
- Namensfunktion
- Funktionale Abbildung Entity Name.
- Identität
- minimales Unterscheidungsmerkmal (Es gibt keinen
Unterschied)
- Identifikator
- Eineindeutiger Name.
Anm.: Für praktische Zwecke können Identifikatoren i. d. R. durch
hinreichend gute Hashfunktionen (z. B. MD5) gebildet werden.
- Objekt
- Paar (M, A) mit
- M
- Menge von Paaren (Name, Wert)
- A
- Verhaltensbeschreibung (Entity, Dokument oder Urkunde)
Empfängt und sendet Nachrichten.
Aus praktischer Erwägung wird ein Objekt als Paar (Dokument,
Dokument) definiert. Dadurch unifiziert sich die Darstellung. Das
"Überzählige" Entity wird als Dokumentation des Objektes definiert,
sie soll gewöhnlich geeignete Formulare/Templates für Nachrichten
bereitstellen, die vom betreffenden Objekt verstanden werden.
- Zustand
- Eigenschaft von Objekten auf gleiche Nachrichten(folgen)
in Abhängigkeit von früher empfangenen Nachrichten unterschiedlich zu
reagieren.
Dynamische Beschreibung von Abläufen
Die dynamische Beschreibung von Workflows kann gut mit Petrinetzen
(konfliktfreie Platz/Transitionsnetze mit individuellen Marken)
erfolgen. Zur formalen Definition der folgenden Begriffe wird auf
Fachliteratu verwiesen, hier wird die Anwendung
bzgl. Dokumentenverwaltung definiert:
- Marke
- Im Netz bewegtes Entity, Dokument o. Urkunde
(je nach Anforderung); hier: Dokument
- Platz
- Stelle, die Marken aufnehmen kann; Markierung aller Plätze
spiegelt den Zustand des Gesamtsystems wieder.
- Transition
- Zustandsübergang, entnimmt Marken aus Vorbereich und
setzt Marken im Nachbereich. Die im Nachbereich gesetzten Marken
entstehen durch Transformation aus den Marken des Vorbereiches.
- Vorbereich
- Menge von PlÀtzen, die von einer Transition gelesen
werden.
- Schaltregel
- Regel, die definiert, wann eine Transition die
Konzession zum Schalten hat. Es wird die sogenannte schwache
Schaltregel verwendet, d.h. Es werden lediglich betrachtet, ob alle
erforderlichen Markierungen des Vorbereiches existieren.
- Objekt
- Menge von Transitionen und deren Vorbereichen.
Platze werden dabei auf Properties des Objektes und Transitionen in
der Verhaltensbeschreibung (Code) abgebildet.